Beratungs- und Clearingstelle Antidiskriminierung (Leichte Sprache)

Hilfe bei Diskriminierung

Diskriminierung bedeutet:
Eine Person wird unfair behandelt.
Zum Beispiel:

  • wegen der Hautfarbe
  • wegen der Religion
  • wegen einer Behinderung

Die Beratungs-Stelle gibt fachliche Hilfe.

 

Dort arbeiten unsere Berater*innen.
Die Berater*innen wissen viel über Diskriminierung.
Sie hören zu.
Sie geben Tipps.
Sie erklären die Rechte.

 

Manchmal gibt es verschiedene Diskriminierungen gleichzeitig.
Zum Beispiel wegen der Herkunft und wegen dem Alter.
Das beachten wir bei der Beratung.

Was die Beratungs-Stelle sonst noch macht

  • Die Beratungs-Stelle bildet Mitarbeiter*innen von Behörden aus.

Behörde ist ein anderes Wort für Amt.

 

  • Diese Mitarbeiter*innen lernen:

So verhindert man Diskriminierung.

 

Wer bezahlt das Angebot?

Das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen

und Gesundheit bezahlt die Beratungs-Stelle.

Wie bekommen die Menschen Hilfe?

Weitere Infos und Kontakt gibt es hier.

Was ist Antidiskriminierungs-Beratung?

Manche Menschen werden ungerecht behandelt.
Das nennt man Diskriminierung.

Unsere Beratung hilft diesen Menschen.
Die Beratung ist ein geschützter Raum.

Keine anderen Personen hören zu.

Nur unsere Berater*in und die Klient*in sind da.
Die Klienten können über schlechte Erfahrungen sprechen.

Sie brauchen keine Angst zu haben.

Unsere Berater*innen helfen genau.
Sie unterstützen die Menschen.

Damit die Menschen ihre Rechte bekommen.
Alle Menschen haben das gleiche Recht.

Niemand darf andere Menschen ungerecht behandeln.

Wir machen auf Diskriminierung aufmerksam

Die Beratungs-Stelle ist für alle gut.
Die Beratungs-Stelle zeigt:

Diskriminierung passiert jeden Tag.
Das sollen alle Menschen wissen.

Wie kann ich einen Termin für eine Beratung bekommen?

Sie brauchen Hilfe?
Dann können Sie sich bei uns melden.

Am besten Sie schreiben an uns mit dem Kontaktformular.
Oder schreiben Sie direkt eine E-Mail an:
beratung@adf-saar.de

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu dem Beratungs-Angebot finden Sie hier.

Die Regeln für die Beratung

Die Beratung folgt genauen Regeln.
Diese Regeln gelten für alle Berater*innen.
Der Antidiskriminierungs-Verband Deutschland (advd) hat diese Regeln gemacht.

Die Abkürzung für Antidiskriminierungs-Verband Deutschland ist advd
Bei dem advd ist die Beratungs-Stelle Mitglied.

Das sind die wichtigsten Regeln

  • Die Berater*innen sind auf Ihrer Seite.
    Sie helfen Ihnen.
    Sie kümmern sich um Ihre Interessen.

 

  • Vertraulichkeit

Vertraulich bedeutet:

Die Berater*innen geben keine Informationen weiter.

Sie sprechen nicht mit anderen Personen.
Nur wenn Sie das erlauben.

 

  • Unabhängigkeit

Die Beratungs-Stellen sind nicht vom Staatabhängig.
Sie sind keine Behörde.

 

  • Fachlichkeit

Die Berater*innen sind gut ausgebildet.
Sie besuchen Schulungen.
Sie sprechen über ihre Arbeit mit anderen Expert*

So bleiben sie kompetent.

Kompetent bedeutet: Die Berater*innen wissen sehr viel

 

  • Mehrsprachigkeit

Wenn Sie eine andere Sprache brauchen:

Dann bringen die Berater*innen eine Übersetzerin oder einen Übersetzer mit.

 

  • Anonymität

Wenn Sie es wollen:

Werden Sie anonym beraten.

Anonym spricht man so: Annonühm.

Anonym bedeutet: Niemand erfährt Ihren Namen.

 

  • Kosten-Freiheit

Die Beratung kostet kein Geld.
Siemüssen nichts bezahlen.

Weitere Infos

Mehr Infos finden Sie hier.

Was ist Diskriminierung?

Manche Menschen werden benachteiligt.
Das bedeutet: Sie werden schlechter behandelt.
Diese Benachteiligung nennt man Diskriminierung.

Diskriminierung kann überall passieren:

  • bei der Arbeit
  • in Bus und Bahn
  • Im Alltag und in der Freizeit

Oft diskriminieren Personen andere Personen.
Aber: Auch Behörden und Unternehmen können einzelne Personen diskriminieren.

Zum Beispiel:

Unterschiedlicher Lohn für die gleiche Arbeit ist eine Diskriminierung.

Was macht die Antidiskriminierungs-Beratung?

Die Antidiskriminierungs-Beratung hilft den Menschen bei einer Diskriminierung.
Die Diskriminierung muss nicht strafbar sein.
Auch kleine Fälle im Alltag zählen.

Die Beratung hilft bei diesen Fragen:

  • Was kann ich tun?
  • Welche Rechtehabe ich?
  • Diese Gesetze sind dann wichtig:
    • Das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz(AGG)
    • Das Grund-Gesetz(GG)

Gesetze vom Bund oder von den Bundes-Ländern

Was macht die Opfer-Beratung bei rechter Gewalt?

Manchmal sind Menschen Opfer von rechter Gewalt.

Rechte Gewalt machen bestimmte Personen.

Diese Personen denken zum Beispiel:
Menschen aus anderen Ländern

sollen nicht nach Deutschland kommen.

Deshalb verletzen solche Personen manchmal andere Menschen.

 

Ihnen ist so etwas passiert?

Dann hilft Ihnen die Opfer-Beratung gegen rechte Gewalt.

Der Unterschied

Die Antidiskriminierungs-Beratung hilft bei Benachteiligung.
Auch wenn die Benachteiligung keine Straf-Tat ist.

 

Die Opfer-Beratung gegen rechte Gewalt hilft bei Gewalt.
Gewalt ist immer eine Straf-Tat.

 

Beide Beratungen helfen in schwierigen Situationen.
Aber sie helfen bei unterschiedlichen Problemen.

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